Am Wochenende vom 31. Mai bis 1. Juni 2025 verwandelte sich die beschauliche Stadt Memmingen, etwa eine Stunde mit dem Zug von München entfernt, erneut in ein Mekka für Anime- und Manga-Fans: Die Yumekai Convention öffnete zum zweiten Mal ihre Tore und lockte zahlreiche Besucherinnen und Cosplayerinnen in die Stadthalle Memmingen und das angrenzende Kolbe-Haus.
Einlass & Lage
Der Einlass begann ab 10:00 Uhr mit einer gut organisierten Ticketkontrolle, durch die man schnell ins Gebäude kam. Die Veranstaltung war auf zwei Gebäude aufgeteilt, die zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar waren. Ein Hinweis an die Veranstalter: Eine deutlichere Beschilderung zwischen den Gebäuden wäre für zukünftige Events wünschenswert – besonders für Erstbesucher*innen war die Orientierung nicht ganz einfach.
Stadthalle Memmingen – Das Herz der Convention
Die Stadthalle bot auf zwei Etagen ein vielseitiges Angebot:
- Im Erdgeschoss fand man die Game Zone, in der Gaming-Fans voll auf ihre Kosten kamen. Hier konnten klassische Konsolenspiele ebenso wie moderne Anime-Games ausprobiert werden. Daneben befand sich ein Fotoraum, der professionell eingerichtet war – perfekt für Cosplay-Shootings.
- Ebenfalls im Erdgeschoss präsentierten sich erste Händler und Aussteller mit Merchandise, Manga, Figuren und vielem mehr.
- Im Obergeschoss ging es kreativ weiter: Künstlerinnen und Zeichnerinnen stellten ihre Werke aus, verkauften Prints, Buttons, Poster und sogar handgemachte Fanartikel. Viele nutzten die Gelegenheit, sich mit den Artists auszutauschen und individuelle Zeichnungen in Auftrag zu geben.
Das Kolbe-Haus & das VHS-Gebäude – Workshops, Autogramme und Kulinarik
Ein kurzer Fußweg führte zum Kolbe-Haus, in dem ein Großteil des Show- und Workshop-Programms stattfand. Hier konnten Fans an Panels, Zeichenworkshops und Fragerunden teilnehmen.
Ein besonderes Highlight waren die Autogrammstunden mit prominenten Synchronsprecherinnen – unter anderem bekannte Stimmen aus beliebten Anime-Serien. Auch jemand aus dem Bereich der deutschen Anime-Openings war vor Ort und sorgte für Begeisterung bei Musikliebhaber*innen. Leider lagen uns bis Redaktionsschluss keine Namen vor – mehr dazu folgt in einem kommenden Beitrag.
Direkt gegenüber im VHS-Gebäude war das beliebte Mate-Café untergebracht. Hier konnte man sich mit Snacks, Getränken und kleinen Gerichten stärken. Die Speisekarte war abwechslungsreich und auf der offiziellen Website der Veranstaltung einsehbar.
Auf dem Weg dorthin begegnete man übrigens einer kleinen, stimmungsvollen Gruppe namens Nuclear.Bastards, die mit ihren Outfits und Aktionen für Unterhaltung sorgte – auch wenn nicht ganz klar war, ob es sich um ein Cosplay-Team, eine Musikgruppe oder eine Performance-Crew handelte.
Fazit: Klein, aber mit viel Herz
Die Yumekai 2025 hat gezeigt, dass auch abseits der großen Metropolen in Süddeutschland lebendige und liebevoll organisierte Conventions stattfinden können. Mit einer familiären Atmosphäre, engagierten Aussteller*innen und spannenden Programmpunkten konnte die Veranstaltung erneut überzeugen.
Ein paar Verbesserungen, wie eine bessere Ausschilderung und mehr Platz in manchen Bereichen, wären für die nächste Ausgabe sinnvoll – aber insgesamt bleibt ein durchweg positiver Eindruck.
Wir freuen uns schon auf die Yumekai 2026!











