Einmal im Jahr ist es soweit: Das Team von BMFilmproduktion trifft sich vor Ort in einer Stadt, um gemeinsam Zeit zu verbringen, neue Ideen zu entwickeln und einfach mal rauszukommen aus dem digitalen Alltag. Ob geplant oder ganz spontan – dieser persönliche Austausch gehört für uns genauso dazu wie Kamera und Schnittplatz. Im Juni 2025 haben wir unser diesjähriges Treffen in Kassel abgehalten – eine Stadt, die uns mit viel Natur, Wasser und einem guten Schuss Abenteuer überrascht hat.


Anreise aus Nord und Süd – mit kleinen Hürden

Benjamin und Stephan reisten aus dem Süden Deutschlands an, Rolf aus dem Norden. Schon während der Fahrt informierte sich jeder, was man in Kassel erleben kann – und unabhängig voneinander kamen wir alle auf dasselbe Highlight: den Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen berühmten Wasserspielen. Diese finden nur an bestimmten Tagen im Jahr statt – daher: unbedingt vorher auf der offiziellen Webseite des Tourismus Kassel nachsehen!

Allerdings brachte uns ChatGPT (ja, wir fragen auch mal die KI) kurzfristig auf die falsche Spur: Kein Feiertag in Hessen? Doch! Zum Glück rief Stephan aus dem Zug direkt bei der Tourist-Info an – und bekam die Bestätigung: Heute finden die Wasserspiele statt, denn es ist Feiertag in Hessen.

Dann der nächste Dämpfer: Bauarbeiten auf der Strecke. Vor Fulda musste unser Zug stoppen, zwei Gegenzüge abwarten – die Folge: Verspätung. Nicht gerade ideal, wenn man ein Event mit festen Uhrzeiten erwischen will.


Punktlandung mit Taxi zum Herkules

Stephan verständigte sofort Rolf und organisierte einen Treffpunkt: die Schließfächer am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Koffer eingeschlossen, rein ins Taxi – und los ging’s. Um 14:18 Uhr bestiegen wir den Wagen. Unser Ziel: das Denkmal Herkules, wo die Wasserspiele starten. Dank einer cleveren Anweisung von Stephan fuhr uns der Taxifahrer direkt bis zu einem nahegelegenen Restaurant am Denkmal – ein Privileg für Taxis. So standen wir um 14:32 Uhr tatsächlich oben am Herkules – pünktlich zu den ersten Fontänen.


Galopp durch den Bergpark – offline und aufgeregt

Von dort begann der rasante Abstieg durch den Park – fünf Stationen mit Wasserspielen, jeweils mit zeitlich abgestimmtem Ablauf. Zusammen mit einer großen Traube anderer Besucher hetzte Stephan von einer Station zur nächsten – immer darauf bedacht, die schönsten Bilder und Videos einzufangen. Und das ohne Netzempfang im gesamten Park! An der großen Fontäne angekommen, war Stephan dann auch erstmal… durch. Aber: Mission erfüllt.


Ausklang mit Pizza, Bier & E-Scooter

Nach dem Parkerlebnis gönnten wir uns eine kleine Pause im Café direkt am Schloss Wilhelmshöhe – mit Blick auf die historische Anlage und müden Beinen. Anschließend fuhren wir ins Airbnb, das am Stadtrand lag. Abends ging es zu Fuß in ein nahegelegenes Restaurant – die Kurhessenstuben – wo wir gut gegessen und angestoßen haben.

Frisch gestärkt mieteten wir uns E-Scooter und fuhren damit in die Innenstadt. Dort sahen wir uns ein wenig um – Kassel-City ist zwar nicht das aufregendste Ziel, aber für einen kleinen Absacker im Lokal reichte es allemal. Zurück ins Quartier ging es dann ganz entspannt mit der Straßenbahn.


Mehr als nur ein Ausflug

Zwischen Fontänen, Fahrtzeiten und Abendessen gab es natürlich auch Raum für intensive Gespräche – über laufende Projekte, neue Ideen, persönliche Entwicklungen und Zukunftspläne. Genau das macht diese Treffen so wertvoll: der Austausch, ganz ohne Videokonferenz und Bildschirm.

Am Freitagnachmittag traten wir schließlich die Heimreise an – jeder mit seinem eigenen Fahrplan und weiteren Terminen im Gepäck. Aber auch mit neuen Eindrücken, Bildern und dem guten Gefühl: Das war ein richtig gelungenes Teamtreffen.


Fazit: Teamspirit in der Fontänenstadt

Kassel 2025 war chaotisch, spontan, stressig – und richtig schön. Genau so mögen wir es. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und sind gespannt, welche Stadt uns dann empfängt.