Vom 26. bis 28. Juni 2026 führte unser Teamausflug nach Quedlinburg im Harz. Trotz extremer Temperaturen und einiger Herausforderungen auf der Anreise erwarteten uns drei abwechslungsreiche Tage voller Eindrücke, Aufnehmen und schöner Momente in einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands.

Anreise bei Rekordhitze

Bereits vor der Abfahrt war klar: Die Reise würde alles andere als einfach werden. Die Deutsche Bahn hatte wegen des vermutlich heißesten Wochenendes des Jahres vor Ausfällen gewarnt, weshalb sich Rolf entschied, nicht aus dem Norden anzureisen. Auch auf den Straßen sorgte die Hitze für Probleme – unter anderem führte ein geplatzter Reifen zu einer Vollsperrung der A2.

Stephan und Benny entschieden sich deshalb für eine Ausweichroute über die A71 und A36. Unterwegs wurde das Elektroauto in Südthüringen geladen und noch ein kurzer Einkauf bei Lidl erledigt, damit für das Frühstück im Airbnb gesorgt war.

Am Abend erreichten sie schließlich ihre Unterkunft in der Birkenstraße in Quedlinburg. Trotz der weiterhin hohen Temperaturen lohnte sich der Weg in die historische Altstadt. Auf Empfehlung der Gastgeberin ging es ins Restaurant Le Feu, wo der erste Urlaubstag bei Flammkuchen und einem gemütlichen Abend im Innenhof ausklang. Spätestens beim Anblick der beeindruckenden Fachwerkhäuser war klar: Die Reise hat sich gelohnt.

Filmen bei sommerlichen Höchsttemperaturen

Der Samstag begann früh. Um der Mittagshitze möglichst zu entgehen, starteten die Dreharbeiten bereits am Morgen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wurden in 360 Grad aufgenommen – darunter das historische Rathaus, die berühmte Gasse „Hölle“ sowie der Schlossberg.

Auf dem Schlossberg trafen Stephan und Benny zwei Reporter, die Sachsen-Anhalt bereisten. Auch der Münzenberg stand auf dem Programm. Die Temperaturen von bis zu 35 Grad machten die Tour allerdings zu einer echten Herausforderung.

Nach den Aufnahmen führte der Weg ins Café Vincent. Während Benny ein Stück Käsekuchen genoss, entschied sich Stephan für eine Käsekuchen-Waffel – eine Ausnahme, denn Käsekuchen gehört normalerweise nicht zu seinen Favoriten.

Zurück im Airbnb zeigte die Hitze ihre Wirkung. Bei bis zu 39 Grad in der Stadt war an weitere Aktivitäten zunächst nicht zu denken. Nach einer kurzen Erholungspause und einem Austausch mit Rolf per Discord ging es am Abend erneut in die Altstadt.

Beim Abendessen gab es leckere Burger, bevor noch ein letzter Drehpunkt auf dem Programm stand: das Klopstock-Denkmal im Brühlpark. Dort stellte sich allerdings heraus, dass der Bronzekopf des Denkmals bereits seit mehreren Jahren fehlt. Dennoch entstanden interessante Gespräche und Interviews – begleitet von zahlreichen Mücken, die den Abend nicht gerade angenehmer machten.

Erst gegen 23 Uhr endete der lange Drehtag. Selbst eine kalte Dusche brachte bei den tropischen Temperaturen nur kurzzeitig Erfrischung. Der Name der Gasse „Hölle“ passte an diesem Wochenende jedenfalls perfekt.

Rückreise mit kleinen Umwegen

Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von Quedlinburg. Nach dem Frühstück stand zunächst noch eine Videokonferenz mit Rolf auf dem Programm. Anschließend wurde das Elektroauto an einem Schnelllader aufgeladen, bevor die Heimreise begann.

Über Bundesstraßen führte der Weg zunächst Richtung Sangerhausen. Später sorgte eine Sperrung der A71 für eine ungeplante Umleitung über kurvige Landstraßen rund um Ilmenau. Trotz der zusätzlichen Kilometer blieb die Stimmung gut.

Eine letzte Pause gab es hinter Coburg, bevor Benny nach Hause gebracht wurde und Stephan ebenfalls den Heimweg antrat. Pünktlich vor den angekündigten Gewittern endete ein außergewöhnlicher Teamausflug.

Fazit

Der Teamausflug 2026 wird vor allem wegen der extremen Hitze in Erinnerung bleiben. Gleichzeitig bot Quedlinburg mit seiner historischen Altstadt, den beeindruckenden Fachwerkhäusern und den vielen Motiven ideale Bedingungen für Foto- und Filmaufnahmen. Trotz der hohen Temperaturen, kleiner Pannen und einiger Umwege war es ein gelungenes Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen und jeder Menge Material für zukünftige Projekte.