Die Kosten für einen Führerschein sind heutzutage sehr stark gestiegen. In diesem Beitrag möchte ich erzählen, wie viel ich insgesamt bezahlt habe und was ich mir von der Regierung wünschen würde, damit der Führerschein günstiger werden kann.

Bevor ich euch erzähle, wie viel ich insgesamt ausgegeben habe, starten wir im Jahr 2022, als ich mir zuerst eine Fahrschule gesucht habe. Damals habe ich bei verschiedenen Fahrschulen nachgefragt und mich informiert. Als ich schließlich eine Fahrschule gefunden hatte, wurde zuerst die Grundgebühr fällig: 435 Euro. Zusätzlich musste ich noch die Schüler-App für 85 Euro bezahlen.

Danach kamen die Unterlagen für die Behörden, die noch einmal 50 Euro gekostet haben. Anschließend folgten die Gebühren beim TÜV von etwa 140 Euro. Nachdem das alles bezahlt war, habe ich den Theorieunterricht für 230 Euro bezahlt.

Danach hieß es: mit der App lernen und die Theorieprüfung bestehen. Ich habe allerdings einige Anläufe gebraucht. Insgesamt habe ich die Prüfung sechs mal versucht und jedes Mal etwa 100 Euro bezahlt.

In der Zwischenzeit hatte ich schon einige Probefahrstunden. Eine Fahrstunde kostet pro 45 Minuten 59 Euro, beziehungsweise 78,76 Euro für 60 Minuten.

Danach habe ich eine Pause eingelegt, weil in meiner Familie jemand gestorben ist. In dieser Zeit habe ich vom TÜV etwa 120 Euro zurückbekommen.

Im Jahr 2024 musste ich dann noch einmal einen Erste-Hilfe-Kurs machen, einen Sehtest sowie die Gebühren bei der Stadt bezahlen. Das waren noch einmal etwa 50 Euro. Kurz danach musste ich auch wieder die Gebühren beim TÜV bezahlen, die inzwischen auf 150 Euro gestiegen waren.

Danach habe ich den Theorieunterricht noch einmal bezahlt, diesmal 250 Euro.

Beim zweiten Anlauf habe ich die Theorieprüfung drei Mal versucht und beim dritten Versuch bestanden. Dafür habe ich etwa 90 Euro an die Fahrschule und 25 Euro an den TÜV bezahlt.

Nachdem ich die Theorieprüfung bestanden hatte, ging es an die Fahrstunden. Diese kosteten jeweils 92 Euro pro 60 Minuten.

Dann kamen Sonderfahrten, die insgesamt 984 Euro gekostet haben.

Kurz vor Weihnachten habe ich meine erste praktische Prüfung gemacht, die ich leider nicht bestanden habe. Mitte Februar habe ich es dann noch einmal versucht und diesmal bestanden. Die Kosten lagen hier bei 250 Euro für die Fahrschule und 130 Euro für den TÜV.

Nun komme ich zu meinen Tipps oder Ideen, wie der Führerschein günstiger werden könnte:

  • Die Anzahl der Theoriefragen könnte reduziert werden, sodass nur die wirklich wichtigen Fragen enthalten sind.
  • Die Sonderfahrten können auf jeweils drei Stunden festgelegt werden: drei Überlandfahrten, drei Autobahnfahrten und drei Nachtfahrten.
  • Eine Fahrstunde sollte nicht nach 45 Minuten berechnet werden, sondern nach 60 Minuten, mit einem klaren Preis pro 15 Minuten. So könnte man Fahrschulen besser vergleichen, zum Beispiel über ein Online-Portal.
  • Die Prüfungsgebühren der Fahrschulen sollten reduziert werden. Die Gebühren beim TÜV finde ich dagegen in Ordnung.

Am Ende habe ich für meinen Führerschein insgesamt etwa 7000 Euro bezahlt.

Das waren meine Kosten für den Führerschein. Danach kommen noch die Kosten für ein Auto dazu – dazu werde ich einen separaten Beitrag machen.