Nach dreieinhalb Jahren ist es geschafft – der Führerschein ist in der Tasche!

Ich möchte euch hier erzählen, welche Schwierigkeiten und Hürden es teilweise gab und wie es danach weiterging. In einem anderen Beitrag werde ich dann die Kosten für den Führerschein erläutern und meine Meinung zur Reform teilen.

Im Jahr 2022 habe ich mich bei einer Fahrschule angemeldet, um den Führerschein zu machen. Zuerst musst du einige Dinge erledigen: einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, einen Sehtest bei einem Optiker machen und ein Passfoto anfertigen lassen. Diese Unterlagen musst du bei der Führerscheinstelle einreichen – entweder vor Ort oder digital.

Danach suchst du dir eine Fahrschule aus, meldest dich dort an, unterschreibst den Ausbildungsvertrag und verschiedene Vereinbarungen und bezahlst die Grundgebühr. Anschließend geht es los mit den Theoriestunden, in denen du Verkehrsregeln und -recht lernst.

Parallel dazu beginnst du mit einer Lern-App zu üben. Dort gibt es Fragen mit einer bis zu drei richtigen Antworten, Zahlenaufgaben und Video-Fragen. In der theoretischen Prüfung bekommst du 30 Fragen. Du darfst maximal 10 Fehlerpunkte haben. Bestehst du nicht, ist das kein Problem – beim nächsten Mal klappt es bestimmt. Beachte nur, dass zwischen zwei Prüfungen eine zweiwöchige Sperrzeit liegt. Bei Täuschungsversuchen kann die Sperrzeit sogar bis zu neun Monate betragen, dazu kommt eine Anzeige.

Am Tag der theoretischen Prüfung bringst du deinen Personalausweis mit und zahlst die Gebühren für Fahrschule und TÜV. Anschließend erfährst du direkt, ob du bestanden hast oder nicht.

Wenn du die Theorieprüfung bestanden hast – herzlichen Glückwunsch! Nun geht es weiter mit den Fahrstunden. Es gibt verschiedene Stufen:

zuerst die Übungsstunden, später die Sonderfahrten (Autobahn, Überland und Nachtfahrt). Danach geht es schon Richtung praktische Prüfung. Wenn dein Fahrlehrer dich für bereithält, meldet er dich an.

Am Prüfungstag heißt es: Ruhe bewahren und so fahren, wie du es in den Fahrstunden gelernt hast – bloß nichts Neues ausprobieren! Wenn du die Prüfung nicht bestehst, kannst du sie nach etwa zwei Wochen wiederholen. Es wird empfohlen, vorher noch zwei bis drei zusätzliche Fahrstunden zu nehmen, um eventuelle Fehler zu üben.

Ich wünsche allen Fahrschülerinnen und Fahrschülern viel Erfolg und eine schnelle Fahrerlaubnis!

Bei mir gab es zwischendurch eine Pause, weil eine Person aus meiner Familie verstorben ist.

Im nächsten Beitrag werde ich euch erzählen, wie viel mich der Führerschein letztlich gekostet hat.