Vom 7. bis 9. August 2026 wurde der Spreeauenpark in Cottbus erneut zum Treffpunkt für Fantasy-Fans, Film- und Serienbegeisterte, Gamer:innen, Cosplayer:innen, Musikfans und alle, die für ein Wochenende in andere Welten eintauchen wollten. Das Elbenwald Festival 2026 verband dabei unterschiedliche Elemente miteinander: Festivalstimmung, Konvention, Konzerte, Cosplay, Workshops, Talks, Meet & Greets und jede Menge Fan-Kultur.
Auf der Webseite des Veranstalters wird das Konzept treffend beschrieben: Das Elbenwald Festival verbinde „das Beste aus der Welt der Conventions und Festivals“. Genau diese Mischung war auch 2026 überall auf dem Gelände zu spüren.
Wir waren am zweiten Festivaltag, Samstag, den 8. August 2026, vor Ort und konnten einen ganzen Tag lang erleben, was das Elbenwald Festival so besonders macht.
Ein Festival für alle, die ihre Lieblingswelten lieben
Das Elbenwald Festival richtet sich nicht an eine einzige Fangruppe. Vielmehr treffen hier ganz unterschiedliche Interessen aufeinander. Fantasy, Film, Serien, Gaming, Musik, Literatur und Cosplay gehören genauso zum Festival wie gemeinsame Erlebnisse mit anderen Fans.
Schon beim Ankommen wurde deutlich, dass viele Besucher:innen nicht nur für ein einzelnes Konzert oder einen Programmpunkt nach Cottbus gekommen waren. Einige hatten ihr Zelt direkt auf dem Festival-Campingplatz aufgeschlagen und verbrachten damit das komplette Wochenende vor Ort.
Dadurch entstand rund um das Festival eine eigene kleine Gemeinschaft. Man begegnete Menschen, die sich bereits kannten, aber auch vielen Besucher:innen, die sich erst vor Ort kennenlernen konnten. Gerade diese Community gehört zu den zentralen Bestandteilen des Elbenwald Festivals.
Der zweite Festivaltag beginnt
Am Samstag ging es bereits am Vormittag weiter. Nach dem ersten Festivaltag mit Konzerten von Fiddler’s Green und #zweiraumsilke sowie dem offiziellen Opening am Freitag wartete am zweiten Tag ein umfangreiches Programm auf die Besucher:innen.
Die Tore beziehungsweise der Festivalbereich öffneten am Vormittag, sodass schon früh zahlreiche Menschen auf dem Gelände unterwegs waren. Wer früh da war, konnte sich in Ruhe einen Überblick über das Gelände verschaffen, Workshops besuchen, durch die Elbenwald Stores stöbern oder sich einen Platz für einen der späteren Programmpunkte sichern.
Das Gelände selbst bot zahlreiche Möglichkeiten, den Tag individuell zu gestalten. Neben Bühnen und festen Programmpunkten gab es verschiedene Bereiche zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen.
Cosplay, Talks und jede Menge Fan-Momente
Einer der Höhepunkte am Samstag war der Percy Jackson Cosplay Catwalk, der bereits um 11:15 Uhr auf dem Programm stand. Cosplay gehört seit vielen Jahren fest zur Fan- und Convention-Kultur und durfte deshalb auch beim Elbenwald Festival nicht fehlen.
Über den Tag hinweg folgten zahlreiche weitere Programmpunkte. Dazu gehörten unter anderem ein großes Live-Quiz zur Film- und Serienmusik, ein Percy-Jackson-Talk mit anschließendem Gruppenfoto sowie ein Vortrag beziehungsweise Gespräch zum Thema „Herr der Ringe – Wie Filme unsere Wahrnehmung verändern“.
Gerade solche Programmpunkte zeigen, dass das Elbenwald Festival mehr sein möchte als ein klassisches Musikfestival. Neben Unterhaltung geht es auch darum, sich mit den Geschichten und Welten auseinanderzusetzen, die die Besucher:innen begeistern.
Meet & Greets mit bekannten Gesichtern
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Samstags waren die zahlreichen Meet & Greets.
Für viele Besucher:innen bot sich damit die Gelegenheit, Menschen persönlich zu treffen, die man sonst hauptsächlich aus Filmen, Serien, Podcasts, sozialen Medien oder anderen Medien kennt. Manche Begegnungen waren entsprechend ein besonderer Fan-Moment.
Ob aus der Nähe oder aus etwas größerer Entfernung – immer wieder konnte man bekannte Gesichter entdecken. Für Fans ist gerade diese Nähe zu ihren Lieblingsstars und anderen bekannten Persönlichkeiten ein besonderer Bestandteil eines solchen Festivals.
Die Atmosphäre unterschied sich dabei teilweise deutlich von einem normalen Konzertbesuch. Während man bei einem Konzert vor allem die Musik erlebt, entstehen bei einem Meet & Greet persönlichere Momente und Erinnerungen.
Podcasts, Geschichten und spannende Gespräche
Neben Musik und Cosplay gab es am Samstag auch zahlreiche Gesprächsformate.
Podcasts, Talks und andere Geschichten rund um Film, Fantasy, Serien und Popkultur sorgten dafür, dass es auf dem Gelände ständig etwas Neues zu entdecken gab.
Besonders interessant war dabei die Mischung der Themen. Während an einer Stelle über bekannte Fantasy-Welten gesprochen wurde, konnte wenige Meter weiter bereits ein musikalischer Programmpunkt oder ein Workshop stattfinden.
Genau diese Vielfalt machte es allerdings auch schwierig, wirklich alles mitzunehmen. Wer möglichst viele Programmpunkte sehen wollte, musste sich seinen Tag gut einteilen.
Musik gehörte zum Festival einfach dazu
Natürlich durfte bei einem Festival auch die Musik nicht fehlen.
Während der Freitag mit Fiddler’s Green und #zweiraumsilke zwei besondere musikalische Highlights bereithielt, ging es am Samstag unter anderem mit Rodeo5000 und dArtagnan weiter.
Vor allem am Abend verlagerte sich die Stimmung immer stärker in Richtung Konzertatmosphäre. Menschen kamen vor den Bühnen zusammen, tanzten, sangen mit und genossen die gemeinsame Zeit.
Damit wurde deutlich, wie gut sich die verschiedenen Elemente des Elbenwald Festivals miteinander verbinden lassen: Tagsüber stehen vielleicht Cosplay, Workshops oder Talks im Mittelpunkt, am Abend wird gemeinsam gefeiert und getanzt.
„Tag der Helden“ und die Stimmung am Abend
Ein weiterer Programmpunkt des Samstags war „Tag der Helden“, der um 22:30 Uhr auf dem Programm stand.
Je später der Abend wurde, desto mehr verwandelte sich das Festivalgelände in einen großen Treffpunkt. Die Besucher:innen hatten den Tag über bereits zahlreiche Programmpunkte erlebt und konnten nun gemeinsam in den Abend starten.
Für viele war der Festival-Samstag damit aber noch lange nicht vorbei.
Denn nach den offiziellen Programmpunkten wartete noch ein weiterer Höhepunkt.
Die Aftershow-Party
Um Mitternacht begann die angekündigte Aftershowparty mit #zweiraumsilke.
Wer nach einem langen Festivaltag noch Energie hatte, konnte damit weiterfeiern. Die Party bildete einen passenden Abschluss für einen Samstag, der bereits am Vormittag mit Cosplay, Talks und Workshops begonnen hatte.
Gerade diese langen Festivaltage machen den besonderen Charakter eines mehrtägigen Events aus. Man kann morgens auf dem Gelände ankommen und erst weit nach Mitternacht wieder zurück zum Zelt oder zur Unterkunft gehen.
Für uns gehörte die Aftershowparty deshalb ebenfalls zu den besonderen Eindrücken des zweiten Festivaltages.
Auch der Sonntag hatte noch einiges zu bieten
Nach zwei intensiven Festivaltagen war am Sonntag noch lange nicht Schluss. Der dritte und letzte Festivaltag begann bereits um 10:00 Uhr mit einem umfangreichen Programm.
Auf der Wiesenbühne standen unter anderem Gaming-Quiz, gemeinsame Tänze im Mittelerde- und Bridgerton-Stil sowie der große Cosplay-Contest auf dem Programm.
Auch musikalisch wurde am Sonntag noch einiges geboten. Auf der Funkelforst spielten Vogelsang, anschließend John Leon & Escalation sowie Baumann Bergmann Pokinsson.
Ein besonderes Highlight war schließlich „Elbenwald in Concert“ mit Live-Orchester um 20:30 Uhr.
Damit sollte das Festivalwochenende noch einmal einen großen musikalischen und emotionalen Höhepunkt bekommen.
Drei Tage, viele Welten
Wenn man das gesamte Wochenende betrachtet, wird deutlich, warum das Elbenwald Festival seine eigene Mischung gefunden hat.
Es ist weder ausschließlich ein Musikfestival noch eine klassische Convention. Stattdessen werden unterschiedliche Bereiche miteinander verbunden.
Besucher:innen können am selben Tag:
- ein Cosplay bestaunen oder selbst daran teilnehmen,
- an einem Workshop teilnehmen,
- einen Talk oder Podcast besuchen,
- ihre Lieblingsstars treffen,
- durch die Elbenwald Stores stöbern,
- an einem Quiz teilnehmen,
- Musik hören,
- gemeinsam tanzen,
- neue Menschen kennenlernen,
- und anschließend noch auf einer Aftershowparty weiterfeiern.
Gerade diese Mischung macht das Festival zu einem Ort, an dem ganz unterschiedliche Interessen zusammenkommen.
Die Community im Mittelpunkt
Ein Begriff, der sich durch das gesamte Festival zieht, ist Community.
Menschen kommen nach Cottbus, weil sie bestimmte Filme, Serien, Bücher, Spiele oder Fantasy-Welten lieben. Vor Ort treffen sie auf andere Menschen, die ähnliche Interessen haben.
Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand im aufwendigen Cosplay erscheint, mit Freunden das Festival besucht oder einfach nur neugierig auf das Event ist.
Das Festival schafft Räume, in denen Fans ihre Interessen gemeinsam ausleben können.
Auch der Veranstalter selbst stellte die Community 2026 immer wieder in den Mittelpunkt und bedankte sich nach dem Festival für die Unterstützung und die gemeinsamen Erlebnisse.
Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt
Unser Besuch am Samstag hat gezeigt, wie abwechslungsreich ein Tag auf dem Elbenwald Festival sein kann.
Vom Vormittag bis weit nach Mitternacht gab es immer wieder neue Programmpunkte, Begegnungen und Eindrücke. Man konnte sich treiben lassen oder gezielt bestimmte Veranstaltungen besuchen.
Besonders die Kombination aus Musik, Fan-Kultur, Cosplay, Talks und persönlichen Begegnungen sorgte dafür, dass kaum Langeweile aufkam.
Und selbst wenn man nicht jeden Programmpunkt schaffen konnte, gab es auf dem Gelände immer etwas zu entdecken.
Auf Wiedersehen, Elbenwald Festival 2026
Mit dem Sonntag ging schließlich ein dreitägiges Festivalwochenende zu Ende.
Doch lange musste niemand traurig sein. Denn bereits während das Elbenwald Festival 2026 langsam ausklang, stand fest: Die Reise geht weiter.
Für 2027 wurde bereits das nächste Elbenwald Festival angekündigt. Vom 6. bis 8. August 2027 soll der Spreeauenpark in Cottbus erneut zum Treffpunkt für Fantasy-Fans, Gamer:innen, Cosplayer:innen, Musikfans und die gesamte Elbenwald-Community werden.
Der Veranstalter kündigte dafür unter anderem limitierte Early-Owl-Tickets, den EWF Supporters Club und wieder ein Kinder-Ticket für Mini-Nerds von 7 bis 12 Jahren an.
Damit ist das nächste Kapitel bereits aufgeschlagen.
Unser Fazit
Das Elbenwald Festival 2026 in Cottbus war ein Wochenende, an dem unterschiedliche Welten aufeinandertrafen.
Für uns war insbesondere der Samstag ein Tag voller Eindrücke: von den ersten Stunden auf dem Festivalgelände über Cosplay, Talks, Podcasts und Meet & Greets bis hin zu Musik, Konzerten und der Aftershowparty.
Das Festival zeigt, dass Fan-Kultur viele verschiedene Formen haben kann. Manche kommen wegen der Musik, andere wegen ihrer Lieblingsfilme und -serien, wieder andere wegen Fantasy, Gaming, Cosplay oder einfach wegen der Community.
Am Ende geht es aber vor allem darum, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen und für ein paar Tage in die Welten einzutauchen, die man kennt und liebt.
Und so passt auch der Gedanke, mit dem der Veranstalter bereits auf das nächste Festival einstimmt: Die Reise ist noch nicht zu Ende.
Vom 6. bis 8. August 2027 heißt es in Cottbus wieder: Willkommen zurück beim Elbenwald Festival.
Geschrieben Benjamin Übererarbeitet Korrektur durch die KI.





















